Jazz Moves Schnack

JAZZ MOVES SCHNACK: VLADISLAV SENDECKI und JÜRGEN SPIEGEL

Stephanie Lottermoser

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 47:18

Jeder für sich hat eine großartige Karriere vorzuweisen, gemeinsam bilden sie das einzigartige Duo Sendecki - Spiegel.

In dieser Folge begrüßt Stephanie Lottermoser den Pianisten Vladislav Sendecki und den Schlagzeuger und Musikproduzenten Jürgen Spiegel zum Schnack in welchem die beiden unter anderem von ihrem Zusammentreffen und der Kunst sich selbst treu zu bleiben erzählen. Außerdem geht es um den Zauber ein Album aufzunehmen, um die Frage nach "zu akademischem" Jazz und die kommenden Pläne der beiden.

Weiterführende Links: https://sendecki-spiegel.de 

JAZZ MOVES SCHNACK - der Podcast von Jazz Moves Hamburg über Jazz und darüber hinaus, moderiert und produziert von Stephanie Lottermoser.

SPEAKER_01

Ich glaube, wichtig ist eigentlich, dass man Musik überall entdeckt, nicht nur in seinem Instrument, sondern dass man die Fantasie beflügelt.

SPEAKER_03

Ihr hört den Jazz Moves Schnack mit Stefanie Lottermoser und Petra Ries.

SPEAKER_00

Moin und herzlich willkommen zum Jazz Moves Schnack, dem Hamburger Podcast über Jazz. Ich bin heute jetzt doch wieder alleine da, habe aber dafür zwei Gäste mir gegenüber sitzen. Petra Ries ist kurzfristig erkrankt und wir wünschen ihr gute Besserung von dieser Stelle. Aber ich bin mir sicher, dass die beiden Herren, die heute da sind, genug Geschichten zu erzählen haben. Und begrüße hier vor mir Wladislav Sendezky und Jürgen Spiegel. Schön, dass ihr da seid.

SPEAKER_05

Hallo, vielen Dank, dass wir hier sein dürfen.

SPEAKER_00

Sehr gerne. Ich freue mich, dass ihr da seid. Schön, dass ihr auch Zeit gefunden habt. Ich habe mich vorher auch ein bisschen auf euren Social Media Seiten umgeguckt im Zuge meiner ganzen Vorbereitung und habe gesehen, dass ihr ja auch schon wieder viel unterwegs wart die letzte Zeit. Du warst Jürgen in Venedig, glaube ich, unter anderem. Du warst in der Tschechoslowakei gerade am Wochenende. Genau. Du warst auf Schloss Ellmau.

SPEAKER_01

Ja, das war im Sommer und dann jetzt in Warschau, wo war ich sonst? Nö, das war es.

SPEAKER_00

Und ihr wart auf Burg Fischering, glaube ich, auch zuerst.

SPEAKER_01

Nee, wir müssten leider absagen wegen meiner Corona.

SPEAKER_00

Ah, you know. Siehst du, das stand, das hat sich das heißt.

SPEAKER_05

Nee, das habe ich auch erst zu spät über das Konzert geschrieben.

SPEAKER_00

Aber an sich seid ihr schon wieder gut unterwegs gewesen.

SPEAKER_01

Also ich bin eine Woche negative. Daher hallo. Ich hätte natürlich Hinweise für Petra, ne? Tee mit Honig jeden Morgen, Honig ohne Zucker and Zitrone and Ingwer. Also, da funktioniert es.

SPEAKER_00

Das geben wir weiter, and auch genug andere Leute sind ja auch immer noch betroffen von jeglicher Krankheitsmist. Deswegen gilt das auch einfach für alle.

SPEAKER_01

Haltet, Leute, haltet euch Bieren frei.

SPEAKER_00

Yeah, that wäre schön.

SPEAKER_04

Wladislaw Sendezki wurde 1955 in Gorlice in Polen geboren. Er wuchs in Krakau auf, wo er während seines klassischen Klavierstudiums den Jazz für sich entdeckte. In Polen war er Gründungsmitglied zahlreicher namenhafter Jazzensembles. 1981 zog er dann in die Schweiz. Dort startete seine internationale Karriere. Er begann mit MusikerInnen wie Billy Copham, Michael und Randy Bracker, Tomasz Stankow und Maria Schneider zu arbeiten. Als er 1996 zur NDR Big Band kam, zog er nach Hamburg. Dort war er bis 2020 festes Mitglied im Ensemble. 2011 erhielt Sendezki den Hamburger Jazzpreis. 2015 wurde er mit der Gloria Artis-Medaille, der höchsten künstlerischen Auszeichnung der Republik Polen, geehrt. 2017 erklärte ihn seine Geburtsstadt Gorlice zum Ehrenbürger. Jürgen Spiegel wurde 1972 in Bremen geboren, wo er später auch Schlagzeug studierte. Er wechselte an das Konservatorium in Groningen. Dort erhielt er wiederum ein Stipendium für die Manhattan School of Music in New York. Neben seiner Tätigkeit als Jazz-Schlagzeuger war er auch mit verschiedenen Rock-Formationen auf Tour und spielte auf Festivals wie dem Hurricane oder Rock am Ring. Er ist Gründungsmitglied des Tingwald-Trios, das mit drei Jazz-Echos, sechs Jazz Awards in Gold sowie dem Hamburger Musikpreis Hans ausgezeichnet wurde. Außerdem hat er mit Künstlern wie Kurt Elling und Dominic Miller zusammengearbeitet und ist als Musikproduzent tätig. Unter anderem hat er die Themenmusik für den TV-Sender Al Jazeera produziert.

SPEAKER_00

Und dann zum grünen Abschluss noch euer gemeinsames Duo. Seit 2018 gibt es das Duo Zendetzky und Spiegel. Bisher wurden beim Hamburger Label Skip Records zwei Alben veröffentlicht. 2019 Two in the Mirror und 2022 Solece. Ihr habt euch, glaube ich, selbst auch mal als kleinstes Orchester der Welt bezeichnet. Ich finde das sehr zutreffend, weil auf jeden Fall sollen alle Hörer und Hörerinnen sich eure Platten anhören, die Duo-Platten und natürlich auch alle die vielen Platten, die ihr sonst jeweils gemacht habt. Aber das hat so eine unglaublich große, dynamische Bandbreite, was ihr da zu zweit veranstaltet, dass der Begriff kleinstes Orchester der Welt tatsächlich sehr zutreffend ist. Wie kam das denn, dass ihr euch entschieden habt, zu zweit zu spielen und auch auf einen Bassisten zu verzichten, wie es ja in einem klassischen Klaviertrio in Anführungszeichen oft üblich ist. Was waren da eure Überlegungen dazu?

SPEAKER_05

Meine Meinung. Ja, also die Überlegung, also wie wir uns zusammengefügt haben, war eigentlich, ich ging spazieren und da dachte ich, ich rufe doch mal den Vladi an. Und wir hatten vorher schon mal in der Big Band was zu tun, dann habe ich ihn angerufen und dann hat er ganz viel erzählt, tausend Ideen und so. Ja, und dann haben wir uns irgendwann dann mal getroffen. Und zwar haben wir vorher schon Ideen ausgetauscht. Und beim ersten Treffen, wo wir aktiv zusammen zu zweit Musik gemacht haben, ist die erste Platte entstanden. Direkt. Direkt. Wir haben die vorher geprobt und auch nie im Duo gespielt.

SPEAKER_00

Hat sie die bei dir im Studio aufgenommen?

SPEAKER_05

Nee, die haben wir bei Wolf Kerschek im Studio aufgenommen. Und dort haben wir uns getroffen, einfach um zu testen und so. Und ich habe gesagt, Mensch, ich bin ja auch studiomäßig viel unterwegs. Ich nehme den ganzen Kram mal auf. Ja, und da war so eine Magie und so. Und daraus ist dann das erste Album entstanden. Also es ist sozusagen.

SPEAKER_00

Das hast du auch gemischt, ne?

SPEAKER_05

Ja, das ist an einem Tag sozusagen aufgenommen worden. Das erste Album.

SPEAKER_00

Wahnsinn.

SPEAKER_01

Ich habe schon Duos mit Schlagzeugern gemacht.

SPEAKER_00

Ja, mit Jeff Ballard unter anderem.

SPEAKER_01

Ja, nicht nur. Also ich habe mit 81, 82 mit Billy Cobb und manchmal die Bassisten, das waren mehrere, sich ausgetauscht haben, weil manchmal auf der Bühne sind sie einfach stumm geworden. Und ich habe einfach CP 70 Yamaha, Piano, first. Anyway, and a keyboards and so that many notwendig means after 5 or 10,000 people. And mach mal. Here, linker hand spell guitar and two re saxophones, so Flügel is Flügel. So in this way to think, sondern so I think this instrument. This is orchestra practice. It's a frame of colors and dynamics. And yeah, also all elements that music gestal kommen da rein, and then Orchester. And deswegen ist es auch schön natürlich, dass er das auch dementsprechend mischen kann. Weil das ist nicht selbstverständlich, wenn das normalerweise Jazz Klavier Jesus Christ. Das ist ja in der Ecke und klein wie was weiß ich was, and Climpert einer. And when ihm keiner erschießt, dann klippt er weiter. Deswegen ist eine gewisse Großzügigkeit from the sound here. And this is beflowed. And I hear music not so clavier-mäßig beton, sondern for me, what I said, I gestal the concert.

SPEAKER_05

Yeah, that's funktioniert. Und ich habe was das Spannende war, dass ich ganz aufnahmetechnisch habe ich das eben mit altem Equipment aufgenommen aus den 70er Jahren. Also ich habe so U47, alte Neumänner, ist jetzt so Technikgeredet, aber das macht viel aus und eben meine ganzen alten Neath Racks und die habe ich eben dort aufgebaut.

SPEAKER_00

Wie lange hast du dich denn schon mit Musikproduktionen beschäftigt, schon seit er im Studium oder schon vor?

SPEAKER_05

Schon lange, schon ewig. Ich habe ja früher in einem Studio 29 gearbeitet. Also da habe ich mit dem Kollegen Michael Kiske, dem Sänger von Halloween, haben wir ein Studio zusammen gehabt und da haben wir eben ganz viele Bands aufgenommen im Metal-Bereich und so. Und irgendwie, dadurch, dass er auch ein Equipment sehr fanatisch ist, haben wir uns immer stundenlang darüber unterhalten und ich bin sozusagen sein Padawan irgendwie gewesen und habe dann im Studio alles gemacht, von Mission, Editieren und irgendwann, klar, war diese Karriere beendet und ja, und dann habe ich mich eben auf akustische Instrumente auch sehr viel verlegt. Und das hat eben sehr viel Spaß gemacht, mit altem Equipment aufzunehmen.

SPEAKER_01

Mission possible bei Jürgen Spiel. Genau.

SPEAKER_05

Nein, aber das war eben, das ist so ein bisschen auch eine meiner Leidenschaft, eben so, dieses, ja, und hab's einfach weitergemacht.

SPEAKER_00

Hast du beide eure Platten gemischt?

SPEAKER_05

Ja.

SPEAKER_00

Und hast du auch viele Anfragen von außen? Hast du überhaupt Zeit, noch andere Sachen zu mischen und zu produzieren?

SPEAKER_05

Ja, genau, das wird immer mehr, aber es gibt eben viele Sachen, die ich nicht mache.

SPEAKER_00

Okay.

SPEAKER_05

Also es gibt ja viele Anfragen, wo ich dann sage, nee, das glaube ich, da bin ich nicht der richtige. Also ich mache dann wirklich nur das, wo ich denke, klar, ich habe da fühle ich jetzt, wir haben mal Filmmusik gemacht oder Filmvertonung, also jetzt nicht so aus der Dose raus, sondern eher mit aktiven Instrumenten aufgenommen. So was mache ich zum Beispiel auch sehr gerne.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_05

Und generell mische ich dann eben manchmal auch viele Alben.

SPEAKER_00

Ja, man, ich habe mir auf deiner Homepage das alles auch angeguckt, so den Aufnahmeraum.

SPEAKER_01

Ja, genau.

SPEAKER_00

Du bietest ja auch komplett alles von Recording, Mission, Mastern, Produktions.

SPEAKER_01

Kochen tut er nicht kochen nicht. Nicht oder nicht gut? Nein, nicht gut.

SPEAKER_05

Liebe, liebe Last. Aber das ist so, das war jetzt erst später. Vorher, also ich habe jetzt diesen Raum und kann da aktiv sein. Aber wie schon gesagt, das entwickelt sich auch alles. Das ist ein Work in progress.

SPEAKER_00

Ja, war toll. Ich meine, was für ein Glück, wenn man sich trifft und einfach das Erste, was man zusammen macht, direkt was ist, wo man sagt, lass uns da ein Album draus machen. Ich meine, wie oft passiert das?

SPEAKER_01

Wir wollten eigentlich spielen und schauen und so, natürlich will man nicht irgendwie kleckern, sondern wenn man schon was tut, dann ist ein Erlebnis selber haben. Und wenn dieses Erlebnis selber zufrieden stehen ist für einen selbst, dann ist das auch für außen.

SPEAKER_00

Eure beiden Alben wurden ja das erste 2019 veröffentlicht, also im Jahr vor Corona, und das zweite Album 2022. Wie sehr hat sich in der Zeit dazwischen eure Perspektive auf das Musikmachen oder vielleicht auch auf die Produktion von einem Album verändert durch das, was dazwischen war? Weil ich für mich war selbst in dem Stillstand, den wir ja im Musikbereich hatten, hat sich ja trotzdem viel nach außen gezeigt, so wie der Blick auf die Kulturbranche ist, wie viele Musiker oder Musikerinnen sich selbst sehen. Man hat ja ganz viel in Frage gestellt, weil man überhaupt mal wieder Zeit hatte, auch was in Frage zu stellen, zumindest wenn man vorher viel unterwegs war. Was hat sich da für euch geändert oder habt ihr jetzt eine andere Perspektive auf manches im Musikbereich?

SPEAKER_05

Puh, ja, also ich glaube, für jeden war das ja so eine Art Stille und mein Gott, wie soll das alles weitergehen? Aber wir mussten uns schon, wie soll man sagen, für das nächste Album nochmal natürlich anders motivieren, wie als wenn jetzt alles normal gelaufen wäre. Aber das war eben auch was Therapeutisches. So dass man Musik ja eher also als Therapie sieht und denkt, das tut einem gut einfach. Das tut einem einfach man geht da sehr mit Freude oder Positivität.

SPEAKER_00

Also solle ist das Trost für euch, aber auch für die Leute, die es hören.

SPEAKER_01

So war der Gedanke. Und dann ich glaube auch, dass wenn man muss, dann virus wird das auch nicht stoppen. Das Problem ist tatsächlich, dass Menschen sehr vorsichtig sind. Und da Musik irgendwie ein Industriezweig geworden ist, and jeder guckt aufs Geld und will da aus den kleinen Pupsen Vermögen schöpfen, da ist natürlich eine Schwierigkeit da. Und Gott sei Dank waren diverse Initiativen, die vielen Leuten geholfen haben. Wir sind natürlich in der Ticketsbereich. Das heißt, wir müssen Tickets verkaufen. Wir bekommen nicht unbedingt keine Sponsoring in dem Sinne. Das war natürlich auch schwierig. Andere Baustelle ist einfach die Stimmung. Und das hat etwas länger gedauert, weil man musste sich einfach hochschaukeln und sagen: Okay, jetzt hey, Covid, du kannst mich mal. Das war auch Frühling, und das war ein bisschen schön. Deswegen haben wir gesagt, okay. Es war aber nicht mehr so in zwei Stunden. These aufnahmen waren schon over mehr. And we have unself, when man not split, so often, or when many fellows, that man to have an eye intimate entered, and that is all and good. And it's when many and manufacturing when many comes, here is the plata, or there is a stuff that has a definitive trend of the thing. Understand.

SPEAKER_00

It's a gross Geschenk as Künstler that many had to allow and what to make.

SPEAKER_01

Yeah, that's it, it's a psychological and psychological thing. But this is einfach so we're a schwarzen Gürtel in Karate, sozusagen where many zeigen muss, but when notwendig is, then many bewegung and the patient is totally. So I said from Karatoman. This is a frame of harmony, Körper and Geist. And that's an interesting thing. Not with them, for all with the academic.

SPEAKER_00

Ich habe in, als ich noch in München gewohnt habe, öfter mit Charlie Antolini gespielt und weiß, dass du bei ihm unterrichten kannst.

SPEAKER_05

Ja, ich hatte bei ihm unterrichtet.

SPEAKER_00

Der hat auch immer, der hat das eher skeptisch gesehen mit dem Jazzstudieren generell.

SPEAKER_05

Ja, aber der war ja auch unter richtig harter Vogel irgendwie. Ich weiß noch irgendwie. Ich habe mit ihm gespielt, also das ist ja nicht so. Das war schon, mit ihm war schon echt cool. So nachher Zeit, ich weiß nicht, wir haben mit, glaube ich, acht angefangen und dann waren nur noch zwei am Ende da.

SPEAKER_00

Schlagzeuger bei ihm im Unterricht.

SPEAKER_05

Ja, die anderen wollten nicht mehr. Und er hat immer so, er hat immer so Eisensticks, die hat er dann rausgeholt. Und dann wusste man schon, und meinte, jetzt du. Und dann hat man so, ja, okay, aber der war einfach ein Herz von Mensch. Also ich habe mit ihm einen coolen, richtig coolen Draht gehabt. Und war einfach so super.

SPEAKER_00

Der hat das immer Jazz vom Zettel genannt. Und das ganze Akademische hat immer gesagt, das versteht dich nicht.

SPEAKER_05

Ich hab seine Sachen, die ihr gespielt habe, ich habe versucht dann aufzuschreiben. Ich habe mir gesagt, oh Mann, du bist das alles so super, aber kannst du das auch langsam, dass ich es mal aufnehmen kann oder mal irgendwie für mich so ein paar Notizen machen kann? Aber das Coolste, kurze Geschichte, ich habe eine Big Band-Tape gehabt und hatte dazu Noten. Also entweder hat er mich reingelegt, ich weiß es nicht. Ich habe das angemacht über so einen riesigen Speaker und meinte, kannst du mal spielen? Und hier sind so die Noten und so, meinte er, ach komm, Mensch, hör mir auf mit dem Quatsch, mach ran das Ding. Oder habe ich das angemacht und es war echt kompliziert. Und der Typ hat das genagelt. Ich weiß nicht wie, aber die, aber wirklich einfach vom Gefühl, als ob er schon weiß, was gleich kommt, es war echt faszinierend. Und das war wirklich, keine Ahnung, wie er das gemacht hat, war auf jeden Fall für mich echt ein krasses Ding, wo ich dachte so, mein Gott, wie hast du das jetzt hinzu?

SPEAKER_00

Charlie Antonini, für die Hörer oder Hörerinnen, die ihn nicht kennen, ist ein, ich glaube, mittlerweile ist er knapp 85 Jahre alt, Schlagzeuger, gebürtig Schweizer, hat auch international gespielt, hat mit Benny Goodman gespielt, hat wirklich eine Riesenkarriere als Schlagzeuger, lebt in München mittlerweile eben auch. Und Jürgen hatte früher Unterricht.

SPEAKER_05

Genau, ich durfte über ein Jahr.

SPEAKER_00

Welche Bedeutung hat denn für euch beide jeweils Hamburg als Ort, an dem ihr lebt und arbeitet? Wir sind ja ja auch ein Hamburger Podcast und versuchen auch immer ein bisschen die Bedeutung der Stadt natürlich mit reinzubringen. Und ich meine, ich weiß, du bist für die NDR Big Band vermutlich hergekommen. Jürgen kommt aus Bremen, das ist nicht so weit weg, aber war es trotzdem mal so, dass du dachtest, Mensch, Hamburg wäre mal was oder wolltest du eigentlich weiter weg?

SPEAKER_05

Nee, also nach Hamburg, also ich war ja vorher in Holland vier, fünf Jahre und dann, mein Bruder ist auch Musiker. Und deswegen war das natürlich der nächstliegendste Punkt, aber es war auch der nächstliegendste Punkt. Ich habe in einer Band gespielt und wir hatten hier so einen Major-Deal bei Polydor.

SPEAKER_02

Ja.

SPEAKER_05

Und da dachten wir, hey, ist doch cool in der gleichen Stadt zu sein. Früher war Polydor noch am Glocken wie Savall. Und dann haben wir das Album und hier auch aufgenommen, teilweise in Studios. Und da ging das eigentlich alles los mit, also ich habe vorher viele andere Formen von Musik gespielt, Rockmusik, Popmusik und das hat einfach in Hamburg stattgefunden. Und durch den Popularstudiengang, den ich gemacht habe, hat sich auch schon irgendwie viele Kontakte hier. Ja, und dann bin ich einfach nach Hamburg gezogen.

SPEAKER_00

Und stand es jemals zur Debatte noch woanders hinzugehen oder bist du hier happy?

SPEAKER_05

Nee, ich bin total happy. Ich meine, hier ist musikalischer Austausch, man trifft immer wieder neue Leute, es ist eine tolle Stadt, immer kommt was dazu, der eine geht weg und es passiert einfach wahnsinnig. Viel und ich glaube, von hier aus ist es ein perfekter Hafen, um in die Welt zu gehen. Also jedes Mal, wenn ich wieder zurückkomme mit dem Flugzeug oder Raifall denke ich, ey, wow, was für eine geile Stadt. Das muss man echt sagen. Also ich fühle mich hier sehr, sehr wohl.

SPEAKER_01

Ja. Also ich muss sagen, auch habe ich ziemlich vieles hinter mir. Und abgesehen von 15 Jahren in der Schweiz, was eigentlich völlig für mich komische Wirkung auf mir muss ich sagen, dass nach ein paar Wochen nach myreise Billy Cobb had me an Vertrag gegeben. And then durfte ich natürlich vielleicht drei, vier Platten aufgenommen von Country Music, Schwitzer Folklore, bis zum Rockbands, whatever. And natürlich nachher kam Amerika, one year spa, and then habe ich überall irgendwie viel, also war glaube ich 83 oder sowas, glaube ich, 83 war es, oder 1984, wo ich zehn Monate auf Tour war. Also ein Tag da, zwei Tage Japan, drei Tage Sizilien, dann irgendwie New York für eineinhalb Tage. Also so geisteskranke Reisebüro eigentlich. Und mit verschiedenen Projekten eben. Das war natürlich ein total dufte Erlebnis, aber es ist natürlich am Ende wusste ich nicht, was wo bin ich überhaupt, lebe ich noch oder nicht. Und dann habe ich gesagt, okay, ich werde jetzt Produzent. Okay. Ich bin auch nicht frei von Sünden.

SPEAKER_00

Aber weil du ein Projekt gesehen hast, wo du dir dachtest, ich wäre gern Produzent oder hatte ich jemanden gesagt.

SPEAKER_01

Nein, ich habe ein Projekt entwickelt, der wurde beim MIS bzw. Universal gekauft. MCA. Ich habe noch nach Berlin geholt, um Studio zu bauen. Also ich habe auch mit Feuchtigkeit anders Akustikwände und die Gummis from Autophane. Alles so habe ich geschnuppert. Und dann habe ich natürlich equipment gehaald and schon Aimek Mozart with NIF and Großer Genelix and so. Also, ganz tolles Studio for 1,2 Millionen, würde ich sagen. So jetzt. And then habe ich das Projekt gemacht, das wurde bei Universal veröffentlicht. Und dann sollte ich nach London. Und da bin ich noch beim Sting gewesen, dann Maruating. Und dann habe ich für diverse Leute Partner geschrieben mit Texter, die namenhaften. Namenhafte Texte. Anyway, und dann sollte ich nach London. Und dann irgendwie private Sachen hatten sich dann dermaßen verkompliziert, dass ich sagte, okay, Universal ist auch in Hamburg. Dann bin ich nach Hamburg aus Berlin. Und dann ein paar Tage später Telefon NDR. Und ich habe gesagt, okay, wäre es so schön zu spielen, wieder zu spielen. Die haben mich immer geheult, seit 80 Jahren bin ich beim NDR immer als Gast. Ich kannte noch die alte Garde, die schon nicht mehr lebt.

SPEAKER_00

Da habt ihr auch das erste Mal zusammen gespielt beim NDR?

SPEAKER_01

Ja, ich habe ein Projekt gemacht, Filmmusik, und ich habe Jürgen eingeladen, haben wir auch beim Jazzbaltika das vorgeführt. Fast ein Skandal gewesen. Genau, das war's. Skandalös.

SPEAKER_02

Warum?

SPEAKER_01

Nee, das war Begeisterung. Da war Begeisterung, aber die natürlich Middle of the Road, die Spalten, sagen wir so. Die Leute, die erwartet haben, dass wir schöne Tch Tchitch. Das war natürlich nichts, weil völlig waren dann mit Film, der wurde auch vom einen VJ völlig zerlegt live. Sorry. Also das war sehr schön. Anyway, zwischen uns war eine schöne Chemie und ich habe gesehen, er ist so positive, er ist so positive Mensch und hat eigentlich in jeder Situation super abgeliefert, sozusagen, und sehr hilfreich, das alles gewesen. Deswegen, wenn er angerufen hat, habe ich sofort gesagt, ja, das ist doch wunderbar. Genau. Und das war nicht viel zu reden, sondern sagen, wo wir uns treffen und wann. Und da hat er Partone geschrieben, ich habe Partone geschrieben und haben wir daraus was gemacht. Und das war eigentlich sehr angenehm, weil Stimmung war, das war Mitte Sommers. Genau, es war einsam und es war.

SPEAKER_05

Ja, man wurde nicht gestört. Das war, ich glaube, das ist das, worauf wir eigentlich, was eigentlich ganz gut ist, wenn man es dann selber aufnimmt, dass man sozusagen wirklich dann nur zu zweit ist. Man ist nicht irgendwie rechenschaft schuldig. Ja, das kann ich mir vorstellen. Ey Jungs, das war echt super! Oder sowas. Sondern das war irgendwie so ganz normal, das hat man einfach spielt und sagt, ach komm, drück mal drauf. Oder hier, hm, vielleicht nicht so gut gefühlt gerade, machen wir doch einfach nochmal. Oder es gibt nicht dieser normalen Studio Druck, yeah.

SPEAKER_01

Yeah, and Hamburg natürlich, weißt du, ich werde nie forgese, which I am 80 years gone, and from Bahnhof here to Rottenbaum, Shusae, and then with U-Bahn gone to Hallstrass, and men with Geiger gesehen, the younger Leute, Japaners, and so how much I love it. You know, in Switzerland, if somebody is with Geiger, hey, speelstorm, whatsoever has to have a beruf. When you überhaupt Musik hast, that is nicht zu begreifen gewesen in der Schweiz. Und ja, das war dann Ende er natürlich, einige Kollegen kannte ich von vorher. Christoph Lauer, habe ich doch mit ihm Band gehabt. Dann waren natürlich Johannes Faber. Und mit Billy Körber haben wir auch gespielt und noch andere Leute. Und das war wirklich recht. Und dann war wirklich die alte Garde.

SPEAKER_00

War Ingolf damals auch schon da?

SPEAKER_01

Ja, Ingolf war immer da. Ingolf habe ich getroffen. In 80 Jahren bin ich auf der Tournee mit Halbertsheimer gewesen.

SPEAKER_00

Ingolf Burkhardt, übrigens, ich habe nicht den ganzen Namen gesagt.

SPEAKER_01

Also his sportlich, the trompeter muss in beeindruckend. There were colleagues, zum Beispiel Pusaunist leer. Wahnsinnige tip. And there had solo gehabt. Dann is er forne nach vorne, had a Kopfstand gemacht anderes 64 Tach gestanden. Also, but that was the times when man eighteen. Da war ich 10.

SPEAKER_00

In which year was that?

SPEAKER_01

This is a plot that he heard, Smile he has the Platte. If this plotter with Piano Solo. I've been out of New York. And then came and I was in the phase that we spill, okay, we spill, we spill. So then the Helbertsheimer, that was in Sud Western. The Helbertsheimer said, Okay, so let's spin. Okay, aufnahme. One, two, one, two, three, four. So I played. I played. And the other sites, I spent 10 minutes, 15 minutes. And we spent and so Castellucci, etc. And that game post up wie hölle. And then have we then gone and said, and then have this and then cook it, what is this? And they have done other come down, the music was lise and then stop. And Herbert's like, Flaty, do you know what tune we are playing? I didn't know. You know, but it was it was free for the fantastic. And then he said the title and I played the intro. There was first take. But that was the alter, they were very anders as just where it's so accurate is and I have a bit angst, but that becomes a cravate.

SPEAKER_00

Seid ihr manchmal an deutschen Hochschulen unterwegs und gibt in Deutschland auch Workshops? So dass ihr so ein bisschen einen Einblick habt?

SPEAKER_05

Ja, wir haben also jeder von uns hat ja mal hier eine Hamburger Hochschule, da gibt es ja so einen Masterstudenten, da war ich mal zwei, drei Jahre und hatte dann Studenten. Und wir waren dann in China ja auf Tour. Da waren wir auch an Hochschulen und haben da Workshops gegeben. Das letzte Mal in Rumänien. Also wir machen schon diese Hochschulrunden immer.

SPEAKER_00

Aber habt ihr das Gefühl, dass sich da Sachen zum Negativen verändern in so einem akademischen Umfeld, dass das zu akademisch ist in irgendeiner Form?

SPEAKER_05

Naja, also ich glaube, was das Schwierige ist, je mehr Wissen du hast. Also je mehr du lesen kannst und machen kannst, desto weniger hörst du. Also es geht viel mehr durchs Auge. Das heißt, du guckst ja irgendwelche Videos an, wo Leute cool aussehen und wahnsinnig spielen. Aber wenn du es dann wirklich auf eine Aufnahme hörst, dann wirst du es eigentlich nicht nochmal hören. Und das ist, finde ich, so, dass das Ohr manchmal dem ein bisschen gewichen ist, dem Visuellen, so. Das ist sehr viel auch, auch schon im Jazz, jetzt schon, sehr viel visuell ist. Aber dieses Hören von einem ganzen Album zum Beispiel, dass das eigentlich generell ja auch so weniger wird. Und das ist das, wenn man an die Hochschule geht oder so, dieses so ein ganzes Werk oder so dieses wirklich sich richtig auseinandersetzen. So vielleicht dadurch, dass es so viel Wissen gibt. Man weiß ja gar nicht, vorher gab es ganz wenig, jetzt gibt es ganz viel. Man wird ja so erschlagen. Deswegen habe ich manchmal das Gefühl, für manche is it schwierig, sich auch irgendwo zu entscheiden oder sich selber zu finden, weil es der Ablenkungsfaktor ist ja auch gigantisch.

SPEAKER_01

I say that's not the problem, zum Beispiel, that a pianist of Portugal or a Swedish pianist or an Italian piano. All the gleich. These are the modes that not the Platinum Films dictate, but it is drank about the oriented man in the mode comes, or so. Now, do any pedagogy that this created have. When many. Alles is clear, went to house, your worst, and make just trio. And then they 200 euro on the eck. And then there's a bit effect where the next week not in two weeks. And then comes into a struddle of Ereignissen that managed. And when many is man 50 or not later, and manages okay, but I'm one. And that's a man. I thought it is not my.

SPEAKER_00

Dominik Vanya heißt it.

SPEAKER_01

Dominik Vanya. And it was spektakular this game.

SPEAKER_00

And that was to the feierlichkeiten der Siegesmutter.

SPEAKER_01

That's daraus geworden. I have so much that I was given in my instrument, which with nothing to do with my music. And that has a gigantic glow. When you in a beweging set, that has all this with physique and to do it. And that comes the overturns and diversifications, upholding how fast it is. This is musique on the end. This is a wall of sound. And then I have a frugal. And I have this concert. And I have this glow quasi given. And there have been provocated concert. And there are this so, and then we have a Stempel drauf. So is that Sigmund Glocke, who in Krakow for 500 or 600 years leute by Todding, Krieg, Peace and so.

SPEAKER_00

Es gibt so ein kleines Video auf Instagram, das habe ich gesehen. Where man ein bisschen die Musik hört and auch diese Glocke sieht.

SPEAKER_01

Ich habe natürlich ein paar Trucks da zu Hause from this concert. Ich meine, duos, zwei Pianos. That is not so alltäglich. Meistens wird upgesprochen, sind Leute die sich stilistisch irgendwo zusammenfinden. We are a bit unterschied. From a sea here. Music is not self-sweck, that's only Klimperi, but many diverse giches. And that's so flaps and it claimed. But here is the inner so we spelled we have the Polnisch Music School had the classical music also interpreted that it was a bedeuting had. In that sense, or show in the knife. Eigentlich is faszinierend, weil er ist the neue Generation. Er ist auch sehr interessant. Faktuell, harmonisch, sehr interessant. Und ich habe meine Wege. Und das führe ich alles. Irgendwie führen wir uns zusammen dazu ein Happening.

SPEAKER_00

Dritter Zwölfter.

SPEAKER_01

Yes!

SPEAKER_00

Dritter Zwölfter. Jürgen, was steht bei dir als nächstes an?

SPEAKER_05

Oh, oi. Ja, viele Auftritte jetzt im November. Dann habe ich noch eine Albumproduktion. Fjarrell. Das ist ein schwedisch-südafrikanisches Pop-Do.

SPEAKER_00

Noch ein Duo, ihr spielt beide einfach sehr viel. Nee, das ist kein Duo, das produziere ich.

SPEAKER_05

Da bin ich eine Woche im Studio, spiele auch ein bisschen Schlagzeug. Und dann beginnt im November eine komplette Tour. Bin dann in Basel und in Deutschland ganz viel. Alle so Dresdner Jazzfestival und keine Ahnung.

SPEAKER_00

Und wann spielt ihr beide wieder zusammen?

SPEAKER_05

Wir spielen am 21. November in Saarbrücken. Jazz im Schloss.

SPEAKER_00

Auch da, ich meine, den Podcast kann man ja überall hören. Auch da kann man sich mit Sicherheit schon Karten kaufen.

SPEAKER_05

Ja, da kann man sich Karten kaufen.

SPEAKER_01

Yeah, ja, ja. Nee, da sind wir fleißig und. Wenn ihr sich nicht beeilen, das wird eng.

SPEAKER_05

Ja, und nein, aber wir spielen auch nächstes Jahr, haben wir schön zu tun und planen auch noch viele Sachen irgendwie. Wir haben vielleicht noch eine Kanada-Tour und spielen dann, Jazzfest Bonn spielen wir, Jazzfest Schwerin spielen wir. Und ja, viele Sinn. Krakau wahrscheinlich wieder. Genau, Krakau wahrscheinlich. Und da gibt es noch ein paar Termine, die habe ich jetzt leider vergessen.

SPEAKER_00

Aber ihr könnt gerne eure Homepage sagen. Genau, das ist www.sendetzky-spiegel.de Wir verlinken die euch am besten auch mit dem Podcast, dann könnt ihr euch selbst die Konzerttermine noch angucken.

SPEAKER_01

Genau. Ja, sehr interessant, sehr schön. Vielen herzlichen Dank.

SPEAKER_00

Ich bin mir sicher, ihr hättet noch ganz viele andere Geschichten zu erzählen. Ich habe euch auch ganz fasziniert zugehört. Gibt es irgendwas Wichtiges, was ihr noch den Leuten sagen wollt an dieser Stelle?

SPEAKER_01

Virenfrei bleiben. Viel Musik hören.

SPEAKER_00

Viel Musik hören und Virenfrei bleiben.

SPEAKER_01

Außen zu Musik hören, schönen Tee machen. Bourjolais ist auch gut. Nouveau, Bojolet Nouveau, kommt. Viel zu Konzerten gehen.

SPEAKER_00

Das stimmt.

SPEAKER_01

Yes, wir brauchen Publikum auch sehr, sehr abhängig von, beziehungsweise abhängig. Naja, weil uns, das ist ein Lebenselixier für uns. Musik spielen wir schließlich nicht allein für uns, weil ich brauche nicht zu spielen. Selbst die Musik hört man in eigenen Körper. Aber eben diese Übertragung und diese Gemeinsamkeit und diese Celebration. Genau. Wir brauchen euch.

SPEAKER_05

Kommt wieder viel zu Konzerten. Das ist wichtig.

SPEAKER_01

Also 3. Dezember, 20 Uhr und 21. Dezember in Svarbrücken. Und ich bin noch. November. November. Und dann bin ich noch am 18. in Schloss Elmau mit am Festival, European Jazz Festival. Und mit Atom String Quartet.

SPEAKER_00

Also ihr hört, die beiden bieten euch wirklich kreuz und quer am ganzen Land mehr als genug Möglichkeiten an. Und die Welt ist auch auf jeden Fall immer noch und weiterhin verrückt genug, als das gemeinsames Musikerleben uns allen nur guttun kann. Und deswegen an dieser Stelle danke euch beiden, dass ihr hier wart heute.

SPEAKER_01

Vielen herzlichen Dank. Vielen Dank, dass ihr das wunderbar gemacht habt.

SPEAKER_00

Dann einfach bis zum nächsten Mal. Tschüss.