Jazz Moves Schnack
Der Podcast von JAZZ MOVES HAMBURG über Jazz und darüber hinaus - mit Gästen, die Jazz spielen, leben und lieben. Moderiert und produziert von Stephanie Lottermoser. Zweimal nominiert für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie "Journalistische Leistung".
Jazz Moves Schnack
JAZZ MOVES SCHNACK: SAN GLASER
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Leise ist das neue laut - willkommen zur Weih-nachtsfolge des JAZZ MOVES SCHNACK mit San Glaser! Plätzchen backen, holländische Tuten und die vielfältige Schönheit im Jazz sind einige der Themen, uber welche die gebürtige Niederlanderin und halb-Indonesierin im Podcast spricht.
Sie lebt bereits seit über 20 Jahren in Hamburg und hat fünf eigene Alben veröffentlicht, wovon das aktuelle namens THE OTHER SIDE OF THE SAN erstmals Arrangements aus dem Great American Songbook enthält. Auch diese "andere Seite" von San Glaser lernen wir im Podcast kennen.
Weiterführende Links: https://sanglaser.com/
JAZZ MOVES SCHNACK - der Podcast von JAZZ MOVES HAMBURG über Jazz und drüber hinaus, moderiert und produziert von Stephanie Lottermoser.
On the Conservatorium was getting what is my string, we is de timing, we is my life. For all, why life is quite the new loud for me. Yeah, and here to land, finish, when I can raise or so. But no, here to land. Here to Lande is it often so loud is good. Lout is wow, du hast other stimulation. And wie leise, wie schwer and wie toll und wie laut quasi ausdrucksstark leise sein kann.
unknownPuh!
SPEAKER_00Ihr hört den Jazz Moves Schnack mit Stefanie Lottermoser.
SPEAKER_02Moin und herzlich willkommen zum Jazz Moves Schnack. Wir sind endlich wieder da mit einer neuen Folge. Ich weiß schon, wir haben uns dieses Jahr ein bisschen rar gemacht. Das lag auch daran, dass ich so viel weg war, ehrlich gesagt. Und dass auch einfach beim Jazzbüro sehr viel los war, die ja hinter dem Podcast Jazz Moves Schnack stehen. Wir sind gerade in neue Büroräume umgezogen oder sind noch dabei. Und so ein Jahr vergeht dann doch immer schneller, als man meint. Und jetzt sind wir schon wieder mitten im Weihnachts-Zeit, aber im Moment habe ich bei vielen Leuten das Gefühl, dass es eher ein riesengroßer Weihnachtsstress ist. Aber gut, ich hoffe, euch da draußen gibt es einen gut im Moment und dass ihr vor allem gesund seid. Und ich freue mich sehr, dass ich eine ganz wunderbare Kollegin gefunden habe, die bereit war, diese Weihnachtsfolge mit mir zu machen. Und begrüße ganz herzlich San Glaser. Hallo San! Hallo! Und danke für die Einladung! Sehr gerne. Wie geht's dir denn jetzt in dieser Vorweihnachtszeit? Du hast gesagt, du kommst gerade aus dem Unterrichten und hast auch noch Weihnachtslieder gerade mit deinen Schülern und Schülerinnen gemacht. Bis in Weihnachtsstimmung oder eher im Weihnachtsstress?
SPEAKER_01Ich bin gerne in Weihnachtsstimmung und immer bis drei Tage vor Weihnachten. Dann hört die Weihnachtsstimmung bei mir auf. Ich mag super gerne die Vorweihnachtszeit und auch hier mit den schönen Musik, mit den Songclassicern and so. Daraus is that mankt. Ja, ich habe ein, zwei, drei Sachen. Ja, so. But it must make stress. But this kriegen die wenigsten hin.
SPEAKER_02Das stimmt, das kriegen wirklich die wenigsten hin. Ich wohne ja ganz in der Innenstadt in Hamburg, also sehr nahe an vielen von den Einkaufsstätten hier. Und also im Moment, ich bin ja samstags oft nicht zu Hause, weil man da ja oft Konzerte hat. Aber wenn ich samstags in der Vorweihnachtszeit zu Hause bin, versuche ich nach Möglichkeiten die Wohnungen nicht zu verlassen. Weil das ist wirklich, das ist irre, was da draußen passiert. Und dann, ich meine, 100 Weihnachtsmärkte und dann aber auch noch Konsum, so bis die Balken brechen oder wie man das sagt, das ist wirklich eigentlich Wahnsinn. In meiner Familie gibt es das mit den Geschenken auch schon lange nicht mehr. Das hilft viel zur Entspannung, aber ich möchte jetzt natürlich auch dem Einzelhandel nicht ins Geschäft reden, weil die natürlich ja wollen, dass die Leute Sachen kaufen. Aber ich finde, manchmal kommt man schon so ins Zweifeln darüber, was man denn an Weihnachten eigentlich feiert, so außer dass alle total abgehetzt sind, weil sie irgendwie noch 100 Geschenke besorgen müssen. Du hast ja gerade dir einen totalen Aufriss gemacht und würde ein Publikum Plätzchen gebacken. Kannst du bitte mal erzählen, wie es dazu gekommen ist?
SPEAKER_01Wie es dazu gekommen ist, das möchte ich auch mal wissen. Ich hatte, also wir haben am Wochenende in Pforzheim im Kulturhaus Osterfeld gespielt, im Süden. Und im Sommer hatte ich ein privates Gartenfest. Also Arndt und ich haben im Duo, Arndt, mein Bassist und ich haben im Duo dort gespielt. Und das war so niedlich, alles und eine schöne Stimmung. Und dann hieß es dann von meiner Seite, ja, und ich komme kurz vor Weihnachten nochmal wieder. Und wenn ihr auch alle kommt, dann backe ich Plätzchen. Wow. So ist entstanden. Das Ding is, ich habe noch nie in my life, and I had in my life Plätzchen gebacken. And three times from the concert dachte, oh, Plätzchen, Plätzchen. And some Glück hat Arndt me dann geholfen with the teigel, beziehungsweise it had the teig gemacht, and I have ausgestochen and verziert and so. And then in Tütchen, also driven in einem Tütchen, habe ich sie mitgenommen, goldenes Band rum herum anders of the Bühne gesagt, wer an album kauft, weil die Farben waren nämlich rot, weiß and blau, also the niederländische Fahne, the farben. Also habe ich eine Holländische.
SPEAKER_02Was a given Missverständnis in sich, but that wusstest du vermutlich auch. Wahrscheinlich sitzen die Leute jetzt zu Hause anders.
SPEAKER_01Also vorher wusste ich es echt nicht. Oh, das kann ja auch anders verstanden werden. And da standen ein paar Gesichter, das standen so strahlend am Stand und meine holländische Tüte, ja, ja, ich so, ja, ja, nee, nicht ganz.
SPEAKER_02Das wäre auf jeden Fall eine große Pressemeldung gewesen. Das Musikerin verschenkt Joints an ihr Publikum.
unknownJa.
SPEAKER_01Ja, genau. Gut, dass du das sagst, weil das bringt mich auf eine Idee für nächstes Jahr, vielleicht.
SPEAKER_02Ich weiß nicht, wie weit der Legalisierungsprozess von Cannabis in Deutschland schon vorangegangen ist, aber ich bin mir sicher, dass man trotzdem keine Joints einfach an seinem Publikum verschenken kann.
SPEAKER_01Ich bin mir da auch sicher. Ich weiß auch nicht, wie weit. Ich würde es allerdings auch nicht tun.
SPEAKER_02Aber es ist lustig.
SPEAKER_01Es ist sehr lustig, ja.
SPEAKER_02Bevor wir uns da weiter rein vertiefen, wir stellen immer unsere Gäste am Anfang auch natürlich kurz vor. Und so auch jetzt. Sanglaser mit bürgerlichem Namen Alexandra Angelina Burke wurde 1968 in Hogesand, Sappe Meer in den Niederlanden geboren, wo sie bei ihrer Mutter and with drei Halbgeschwistern aufwuchs. She studied am niederländischen Musikkonservatorium Jazz Gesang and Gesangspädagogic and had free zahlreiche Auftritte as Sängerin. This is so stark to that she her studio fourzeights and direct as Profisängerin arbeided. In Hamburg lived more than 20 years, had under another one with Stefan Guildis, Orange Blue, and Jazz Cantina. In the last year is her five album, The Other Side of the Sand, on which she earned Jazz Standards in either arrangements and so to say back to the roots get.
SPEAKER_01Alexandra Angeline Bürge Bürke.
SPEAKER_02Und wie spricht man den Ort aus, in dem du geboren wurdest? Hoch Sonne. Siehst du mal, das hätte ich dir eh nicht geschafft. That is so in the Groninger Ecke, next?
SPEAKER_0112 kilometer for Groningen.
SPEAKER_02Okay, dann haben wir das schon mal mit der Aussprache auf jeden Fall geklärt. Inhaltlich hat alles gestimmt. Okay, da bin ich froh. Sag mal, the other side of the sun. And what is denied the other side that you with this album besonders now?
SPEAKER_01Yeah, also the sites, there are entdecks. Here musicalism, and what the album betrifft, is it quasi the other side is that it is the first one that I songs covered, also not. They were drawing in the jazz and have the label jazz. But I have some mix of pop, soul, a bit of folk, and a bit jazz. And that is quite the other side. I wanted so often and so long cover, also from the Great American Songbook. But it came near. And then came Corona and so on, and all the time is the idea, and it passed super. And also the clear jubiläum as a five album - so a random. Scheiße, wieso hab ich das nicht gemacht? Wieso that? And oh, that song had to unbedingt, this song had to make it and so. And so kommt man ja nicht weiter. Und deswegen habe ich das ziemlich schnell gemacht. And yeah, das war gut dann gefühlt, auch jetzt noch. And the arrangements hast du alle selber geschrieben, or have you this irgendwie im Team gemacht? The arrangements have im team gemacht. Wir haben uns quasi blank, blanco getroffen with Abstand and with Maske. It was really mitten in der Corona-Zeit. And ich habe die Songs mitgebracht, so drei pro Sitzung, einfach mal um zu gucken, auch ob das überhaupt funktioniert, ob das das richtige ist, weil der Song is der Song, aber wie das dann mit uns vielen so klickt und passt und so, das ist eine zweite Sache. Und dann ist es wirklich bei uns vielen entstanden.
SPEAKER_02Sag mal gerne ruhig die Namen von deinen drei Musikern.
SPEAKER_01Na klar. Das ist einmal Michael Schumann am Klavier und Arndt Geisel am Bass, am Kontrabass diesmal. Und Felix Deml am Schlagzeug. Und dann haben wir on top noch gemacht bei ein paar Songs, haben uns angeguckt und wussten, Streicher, das wär's doch jetzt. Und ich hatte auch gerne die ganze Platte mit Streichen gemacht, aber wir haben uns dann für drei Songs entschieden. And da Mischa schon einen Kontakt hatte, einen Arbeitskontakt auch zu dem Kaiserquartett.
SPEAKER_02Wow, toll!
SPEAKER_01Ja, dann meinte ich, ich kann sie ja mal fragen. Und ich so, ja bitte. Und die haben dann Ja gesagt und fanden das toll. And so ist es auch dann entstanden, dass Mischa die Streiche-Arangements geschrieben hat, weil er eh in Zusammenarbeit für seine, für sein vorletztes Album, glaube ich, Nader schon mit denen gearbeitet hat. Und der hat die Streicharrangements gemacht. Und das hat er sehr schön gemacht, ja.
SPEAKER_02Du hast, wenn ich das richtig gesehen habe, auch früher schon zum Teil selber live bei Konzerten auf jeden Fall Keyboards gespielt. Hast du auch manchmal auf deinen Alben selber die Keyboards eingespielt oder hat das schon immer jemand anderes gemacht?
SPEAKER_01Bei der vorletzten Platte habe ich selber auch Keyboards gespielt. Und das war mein Anfang. Davor hatte ich immer Pianisten und ich habe ganz früh angefangen, Orgel zu spielen, dass ich neun war.
SPEAKER_02Kirchenorgel?
SPEAKER_01Nee, nee, Heimorgel. Heimorgel. Und zwar war die Orgel in Eichurustikaloptik, weil unser Wohnzimmer auch. Eicheurustikal, so mit Wandschrank und so und schweren Esstisch. Und da musste die Orgel natürlich zu passen, optisch. Und das tat sie. Das tat sie sowas von. Und da habe ich Noten gelesen und wirklich alles nach Noten gespielt. Sogar die Improvisationen, die dann nicht meine Improvisation waren, sondern die Soli. Und Fußbass und so konnte alles spielen. Rhythmbox an, schön laut. Und da war ich sehr stolz und meine Mama auch. Aber dann habe ich mit 14 damit aufgehört. Da waren andere Sachen wichtig. Und dann habe ich auch das schnell Notenlesen oder auch Primavista sozusagen und das habe ich dann langsam wieder verlernt. Das ist ja so wie mit Sprachen, wenn man die lange nicht spricht und so verlernt, obwohl ich noch Noten lesen kann, aber nicht mehr eben so direkt damit gearbeitet habe. Und dann hat das auch so aufgehört mit Orgel und Keyboard. Und Orgel ist ja was ganz anderes als Piano.
SPEAKER_02Ich habe tatsächlich mal Kirchenorgelunterricht gehabt.
SPEAKER_01Nein.
SPEAKER_02Und? Aber das war, also ich fand das toll und ein unfassbar spannendes Instrument, aber bei Kirchenorgel, ich hatte in der Zeit auch schon Saxophonunterricht, Gesangsunterricht und Klavierunterricht. Und das war zu viel. Also ich fand das Instrument toll, aber es war zu viel. Und um Kirchenorgel zu üben, muss man natürlich auch in die Kirche gehen. Ich meine, das war auch noch in der Zeit, da hatte ich noch nicht, da hatte ich nicht so viele, ich sag mal, Berührungsängste oder was heißt Ängste, da habe ich mich noch nicht so kritisch mit der Kirche auseinandergesetzt. Jetzt heute würde bei mir Kirchenorgel wahrscheinlich schon daran scheitern, dass ich nicht in die Kirche gehen will. Ja. Ganz praktisch gesehen. Aber ich finde das immer noch ein wahnsinnig faszinierendes Instrument. Und ich meine, auch in der Äbfelharmonie war auch vor kurzem so ein großes Orgelkonzert, da wäre ich wahnsinnig gerne hingegangen, weil ich gerne mal wieder so ein Orgelkonzert hören würde, weil das einfach so ein erhabener Klang ist, an dem man da arbeitet. Und das ist einfach wunderschön.
SPEAKER_01Das ist es. Ja, also ich habe aufgehört mit Orgelunterricht und dann irgendwann war die Orgel auch weg und so. Und dann habe ich ein Jahr später kennengelernt, der Musiker war, and der meinte, gleich entdeckt zu haben, stolz auf seine Kinder und meinte, dass ich eine tolle Stimme habe und dass ich singen soll. And that kam mir so richtig kalt aufs Dach, weil ich habe zwar immer gesungen, aber wirklich nur für mich unter der Dusche and Hausaufgaben machen anders and performance. My father was mehr Gitarrist, but I had to gesungen, had Bass gespielt, Pedal Steel, hat er auch gespielt. It was so that I think the Indonesia, my family kennen with him. And that is so the community in Holland, he is very stark. And there were festivals all with hundreds of gleich gefired, each day, each other. And before I wanted, I can learn, I have my family, never cousin, cousins kennengelernt. And before I wanted, I went off the last time off the house.
SPEAKER_02And what has you done? Why not?
SPEAKER_01Yeah, that will forget. I came on with a little bit of three weeks ago. Yeah, there's my cousin, or what in Deutsch? So and so hired, and we went all in. We spent the family band, and you have three songs. Can you all? They all shown. These were two cousins, my oncle, also their father, and Schlagzeuger was a scholar of iron jemand. Also there was no family. And then three cousins of me, who was off the burner and have a background, or the one had a solo stuff. And have you that forbere? It was in the woods. And it was so three stuff that they were doing. And I was a father in my life to have.
SPEAKER_02And that treten wir auf.
SPEAKER_01Yeah. Ich habe mir ja später gedacht, okay, warum hat er das so gemacht? For ihn war Musik das Selbstverständlichste und das Schönste. And that is nothing and oh God, I can't. Bei mir war es anders, but ich habe mich nicht getraut, das zu sagen. Somit habe ich mir drei Songs ausgesucht. Das erste war Just the Way You Are von Billy Joel. Leider auch in der Tonart von Billy Joel. Das könnte ich nicht. Ich konnte es auch nicht. Ich konnte es auch nicht. Die Tiefe war damals noch nicht so ausgeprägt. Irgendwie war ich noch nicht so in dem Bewusstsein, dass man sich ja ein bisschen höher tief wurde.
SPEAKER_02Und Diana Kroll hatte ihre Version vielleicht erst nachher veröffentlicht.
SPEAKER_01Ganz genau. Und von Rita Kunich, das ist so eine tolle Amerika oder war, ist, ich hoffe, sie lebt noch, so eine Country-Sängerin. Und die hatte einen wunderschönen Song Love Me Again. Den kenne ich, glaube ich, nicht. Schicke ich dir mal. Ja. Richtig schön. Aber auch eher tief. Und dann habe ich mir Ein französisch-englischen Song ausgewählt, das war von Alain Delon und Davida Parole Parole. Ja, dann hast du auf Französisch gesungen. Ja, du sagst jetzt wow, ich habe das natürlich phonetisch, ich habe mir das einfach so rausgehört, weil damals war es auch nicht trotzdem ja.
SPEAKER_02Das ist ja, also das schon direkt, also das ist schon direkt ein Einstieg, wo du direkt mal mehrere Etappen übersprungen hast, wenn man so sagt, was denke ich denn, wenn ich erstmal auf die Bühne gehe. Ich weiß allerdings noch, als ich das erste Mal auf einer Jam-Session gesungen habe, so auch mit 14,15, mit einer Freundin aus dem Jugendchor, haben wir uns auch damals motiviert wie wir waren, gedacht, ey, lass doch mal dieses Duett von Mariah Carey und Whitney Houston singen, Miracles. Und heute, wenn ich daran denke, dass mir zum Glück gab es da noch keine Handys und es gibt auf jeden Fall, oder kaum jemand hatte eins. Zum Glück gibt es da keine Videos davon. Also heute würde ich das nicht auf der Bühne sehen.
SPEAKER_01Oh yeah. Da sind wir alle irgendwie drauf rein gefallen quasi. Außer dann diejenigen, die es tatsächlich anders. I had me beweged from this. Wolltest du mal so singen? Nee, aber ich fand die einfach toll. Ja klar. Ja doch, ich wollte so singen, but ich hatte nicht das Ziel, das zu singen, sondern I've gesungen. And when I sing and not ziemlich jung ist, auch dann hört man vor allem die. Und denkt, wow, das klingt doch gar nicht so schlecht.
SPEAKER_02Ich weiß, was du meinst. Und trotzdem ist das eine super, also ich meine, das motiviert einen ja auch. Also im Idealfall motiviert es einen, wenn man, wenn man dann die Stimme schnell zu leise macht von der Person, mit der man singt, desillusioniert es einen vielleicht auch. Aber an sich ist es natürlich auch einfach krass zu sehen, was Menschen mit ihrer Stimme so machen können.
SPEAKER_01So krass.
SPEAKER_02Gerade bei den beiden, was das natürlich einfach Wahnsinn.
SPEAKER_01Ja, und auch gerade bei den beiden, die da für mich so Vor- oder Vorreiterinnen waren, aber auch eben heute, ich sag mal heutzutage, was man da alles so bei den Jungspund, sag ich mal, die gerade erst quasi frisch geschlupft sind und schon so krass so eine krasse Technik und Virtuosität am Tag legen. Und ich habe da lange mit gewurstelt, weil ich dachte, weil sonst is man nicht there, where man will. And that was less gedacht. And it we don't know, it does so much when we ate. But not with the stimulus, but it does and it will entsprechen. While it is ironic, instead of schlagen, what I always need or not good can, or what other people feel better, have iron for me, that it's the best, tatsu with my sound and my stimulus to suchen, and where is there to make it, um to me self to beruhren, um my two, my two, and also live off the issue, you know what I mean, and also for me and so not fest, that's so, but it is always good.
SPEAKER_02When I'm vulnerable, it's an errung, that all the Musik machen so for sich jemals erreichen. I don't know if that's by dirty war, but I have schon das Gefühl that sowohl as ich noch studiert habe, oder auch wenn ich heute Studenten und Studentinnen beobachte oder dann auch selber bei Workshops unterrichte, dass man so, wenn man studiert, natürlich viel auf der Suche ist und viel ausprobiert und das soll ja auch so sein. Aber ich habe das Gefühl, dass oft auch so ein bisschen gepredigt wird, das muss jetzt in irgendeiner Form so krass wie möglich sein, was auch immer krass dann gerade ist, ob das jetzt möglichst frei, möglichst avantgardistisch, möglichst schnell, möglichst hoch, möglichst laut ist. Aber dass man dann manchmal aus diesem Ganzen, ich muss so sein, dass man da gar nicht rausfindet und überhaupt nie zu dem Punkt kommt, an dem man sagt, aber ich klinge eigentlich so und so ist das eigentlich am authentischsten mit mir selbst. Und von hier aus bewege ich mich jetzt weiter. Deswegen, also ich glaube, das ist eine große Errungenschaft, wenn man an dem Punkt ist und das dann auch für sich erkennt. Und ich glaube, viele sind da irgendwie total lost in dem ganzen riesigen Spannungsfeld dazwischen. War das in deinem Studium, dass du dann ja abgebrochen hast, irgendwann, aber war das bei dir auch so, dass alle eher so auf der Suche waren nach der krassesten Technik?
SPEAKER_01Witzigerweise war das da zu dem Zeitpunkt in der Gesangsabteilung. I don't know if you from her heard. Katharina Valente and a fernsehcarriere here in Deutschland. She's a neighborlender actually, had Platten gemacht, had with Jerry van Royen and Ak van Royen and with Mark Murphy and also rich giving me. She said, Yeah, so things like Doorsday, to me this is my music, that was my music, but she was not even on the conservatorium, it was not to understand. And she had said, Yeah, when it swinged, where she swinged a string singer, swinged, and she had off the text and off the insult and the text. And that had me so eindrucked, and that wanted to. And this virtuoso and so that was there before before I had to study. And I was not there when people in this file then music, but this can always be when it has, which for me can must be, but it is so one we can. And at the conservatorium was this, there gave us what is my string, what is that timing, what is my life, for all, while liza is quite the new loud for me. And that was here to land, finish. But no, here to land is it often is good. Loud is wow, who has other stimulus, and so and leise with Schwäche or Schüchternheit. And we leise, wie schwer and wie toll und wie laut quasi, ausdrucksstark, leise sein kann.
unknownPuh!
SPEAKER_01So, du weißt es.
SPEAKER_02Total. Ich war gerade erst vor ein paar Tagen im Studio mit einem Musiker, der mich gefragt hat, ob ich wo was einspielen oder vielleicht auch mitspielen kann. Und das haben wir dann ausprobiert. Und er sagte dann auch, ja, und an der Stelle, da kann das dann so ganz hoch und ganz laut und ganz viel. Und ich musste so lachen, weil ich mir dachte, das ist jetzt nicht ungewöhnlich. Also das ist das, was im Zweifelsfall 95 Prozent der Leute bei vergleichbaren Stellen auch sagen würde. Ich meine, natürlich spielt man jetzt nicht über einen Song, wo es total abgeht, Pianissimo drüber, weil dann hört ja keiner. Aber einfach, als ob das so ein neuer Ansatz wäre, wenn da so abgedrückt wird. Aber ich musste kurz lachen und habe das dann auch dabei belassen.
SPEAKER_01Hast du dabei belassen?
SPEAKER_02War ja, und ich meine eigene Musik nicht.
SPEAKER_01Nee, genau.
SPEAKER_02Aber ja, ich weiß, was du meinst natürlich. Und natürlich auch toll, dass du bei einer Lehrerin Unterricht hattest, die auch wirklich viel live gespielt hat. Ich finde das auch ein großer Unterschied, weil es gibt ja auch an den Hochschulen sehr viele lehrende Menschen, die gar nicht so viel live spielen. Und ich finde das immer eigentlich spannend, wenn die zumindest teilweise noch so einer Konzerttätigkeit nachgehen, weil das dann doch so einen anderen Input mitbringt.
SPEAKER_01Auf jeden Fall. Ich meine, ich weiß nicht, wie es heute wäre oder wie es heute ist an den niederländischen Musikhochschulen, ob damals konnten und durften einfach Leute, die jetzt nicht selber ein Studium, beendetes Studium hatten, durften eben aufgrund deren Berufserfahrung dort unterrichten. Ich hoffe, dass es heute immer noch so ist. Ich weiß aber nicht, ob sich das jetzt verändert hat. Und ich finde das auch gut, dass man beide Seiten hat. Also ein Studium abgeschlossen und sehr viel Wissen und auch natürlich das Pädagogische und das Psychologische, das gehört natürlich auch alles sowieso mit dazu. Wobei ein abgeschlossenes Studium das auch nicht unbedingt dann, na, dass es da mit drin ist. Aber ich finde, dass auch eben nicht abgeschlossene oder nicht erst gar nicht angefangene Hochschulstudien eine Voraussetzung sein sollen, weil das Studium ist ja auch das Leben, also gerade im Jazz und ich meine, so war es ja früher eben auch. Bei Musik der Straße.
SPEAKER_02Und sag mal, ich habe ja schon in deiner Vorstellung erzählt, dass du dein Studium abgebrochen hast, weil du quasi keine Zeit mehr hattest zu studieren, weil du schon so gut im Live-Geschäft tätig warst. Ist dir das leicht gefallen, dein Studium abzubrechen? Oder wie war denn der Prozess, in dem du das überlegt und entschlossen hast, entschieden hast?
SPEAKER_01Ja, der Prozess ging auch sehr schnell, and ich habe dann tatsächlich aus dem Bauch entschieden, das dann abzubrechen. Es ging so, dass ich damals schon in Deutschland gelebt habe, in den Niederlanden studiert with my auto, the studium self-financiated. I had barfolk become. Dafür had been to work in the Niederland zone. And I should have that show, but I was Mitte 20 and I was also not too much. And I've done from Friday, I've been in Münster damals and three hours to stay and then not 2.5 minutes to Holland to go and then to sing and to learn and to study. And we are to the Schluss game, you will be entweder. And yeah, okay, this machine. And I mean they to me, I said, Yeah, naturally, as you here for three years, I gotta say, wow, that's frish and was new and what and my error and so had and it's just not so much. Irgendwie, when this here is not for dich. Geh. And I said this, and then I said, Thank you for your early meaning. And I've been gone. Yeah. I'm gonna give it. We were tatsächlich so I had my error and my konnte shown, but I've been dorthin gegancy, where I thought, jetzt lerne ich es mal richtig. So, and habe mich quasi signalised, ausgestrahlt, wie auch immer, habe quasi signalised, nimm bitte weg, what is, weil this is not right. But so I've always gone and feeled and were not by me, or too much by me, and I have gone, all this what the other one say, that is of all right, but they wanna say. Oder auch wurde von mir nicht immer sehr des Öfteren nicht erkannt. Und ich dachte, wenn ich jetzt sowohl auf der Bühne stehe, aber auch eben meiner Mama sagen kann, sie hat ein abgeschlossenes Musikstudium, na dann ist alles gut. Und ich fand es so traurig für sie. Dabei fand ich es, glaube ich, gar nicht traurig. Die dachte, endlich hat das Gependelmann-Ende und dass das Kind nie schläft und so. Aber ich wollte immer ganz viel für die und ja, später auch für andere, immer machen. Nee, aber nee, ich hätte jetzt an jeder Musikschule mit dem Schein und an Hochschulen hätte ich jetzt unterrichten können, was ja jetzt nicht überall geht. Aber das, ich finde es auch gar nicht mehr.
SPEAKER_02Und weil du sagst, du wolltest deine Eltern stolz machen, was ja dann erst relativ spät oder halt mitten in deiner Jugend deinen Vater kennengelernt und so den indonesischen Teil deiner Familie. Und ich habe online gelesen, dass du auch, du warst dann auch das erste Mal in Indonesien. Habe ich das richtig gelesen?
SPEAKER_01Ja, aber das erst viel, viel später. Das war jetzt 2014.
SPEAKER_02Ach, so viel später erst.
SPEAKER_01So viel später. Da war mein Vater schon gestorben. Ja. Und da bin ich mit Arndt, der mein was ist es, aber auch eben mein Ehemann tatsächlich, ja.
SPEAKER_02Ja.
unknownStimmt.
SPEAKER_02Es gibt auch auf deiner Homepage zwei Interview-Videos von dir, wo du auch bei Das im NDR-Fernsehen warst, wo man Arndtgeise auch mitsieht. Und das ist sehr süß, euch miteinander zu sehen, wie ihr beide sagt, wie gerne ihr miteinander spielt. Das habe ich mir in der Vorbereitung auch angeschaut. Und das kann ich nur empfehlen. Okay, also das war erst 2014. Das war 2000.
SPEAKER_01Ja, und das war natürlich, habe ich immer gedacht, ich will meine Roots, ich will meine Roots kennenlernen. Und vieles habe ich natürlich damals schon über meinen Vater und eben die ganze Familie und die Kultur gemacht und fand das so interessant, weil es so anders war und ist, als eben so wie ich auf der holländischen Art groß geworden bin. In einer kleinen Familie mit nur einer Mutter oder nur, also mit einer Mutter and eben drei other Halbgeschwister. And da war auf einmal die Großfamilie and the riesen Fest and Musik, and I wanted, I thought, when I was in Indonesia, with a boot, my father. For me, in my coffee game and iron, after you kennengelernt, five or six years later, or a contact. Also, there were a contact, danach kept contact there. That would for another podcast-folge wahrscheinlich irgendwann, das würde jetzt in den Rahmen sprechen, warum nicht und so. Aber dann war es so. Und es gab damals noch keine Mobiltelefone, keinen Computer für den Hausgebrauch. Und jeder Anruf kostete irgendwie 1,20 Euro, 1 Mark 20 oder so. Und deswegen hat man weniger Kontakt gehabt. Und bevor man es wusste, waren elf Jahre vorbei, kein Kontakt gehabt. Und dann ist der irgendwann von einem niederländischen Freund, der auch in Indonesia ist, habe ich gehört, der hätte dann gehört, dass mein Vater sehr krank ist und was ich mit der Info anfangen möchte. Und da habe ich sofort Kontakt gesucht wieder zur Familie und natürlich mit dem Risiko, dass die vielleicht sagen, nö, das ist alles schon zu spät und so. Haben sie nicht gesagt, zum Glück nicht gesagt. Und ja, ein paar Wochen später ich dann vor ihm, vor meinem Vater, der sehr krank war und kaum noch sprechen konnte. Er hat dann noch anderthalb Jahre gelebt und danach ist er verstorben. And then habe ich ganz lange gedacht, ich kann nicht nach Indonesien gehen, weil es ging ja nur über meinen Vater ging anders. Es war alles so festgefahrene Gedanken irgendwie auch. Und dann bin ich, wieder Jahre später, bin ich bei Plan International bei dem Kinderhilfswerk ein Konzert gegeben. And habe ein Patenkind aus Indonesien, a Mädchen. And then a few years. And that was easy with my eye to my identity or the health, which had. And not to do it, but with some other, and so I helped and supported. And this was this mate of Indonesia and your family and your community with me to do it, but with me to do it. And so I wusste ich that is the time to fliegen, um to her to cook and to see how she for me, but also for you and your family there to be. And that passed so good. And so, yeah.
SPEAKER_02mal irgendwie so in dich aufzunehmen.
SPEAKER_01Ja. Hat es tatsächlich. Und alleine die Landung schon, die war abends, also im Dunkeln, die war so emotional. Ich habe am Fenster, ich habe dann irgendwann Plätze getauscht mit Aunt and I must sitzen and durfte dann auch am Fenster sitzen. And habe so geheuled and it was zu Hause and so here and indones and so and soul and it had me so much given. And in the time, also in Indonesia and then the time and the week relatively, why this then is totally wicked and good that I was trying to other things, while I don't Holland, if I will or not. And yeah, and so I wanted to say I was Holland, my mother is Holland, I've been Indonesic, my father was Indonesia, or Indonesic, and I've been a product daraus. I've been the Hälfte here from the Hälfte davon.
SPEAKER_02And auch Hamburgerin seit über 20 Jahren.
SPEAKER_01Ganz genau.
SPEAKER_02Wie ist denn dein Verhältnis zu Hamburg? Ich meine, du bist ja auch schon eine Weile da, insofern gehe ich davon aus, dass es dir irgendwie ganz gut gefällt in Hamburg. Fühlst du dich wohl hier?
SPEAKER_01Ich fühle mich sehr wohl hier. Ja, ja, ja. Und ich bin bis vor 15 Jahren oder so bin ich eigentlich alle sieben, acht Jahre habe ich grundsätzlich veränderte sich was bei mir. Entweder the Beziehung und dann der Ort.
SPEAKER_02Und dann kam Arendt und dann kam Hamburg.
SPEAKER_01Ja, erst kam Hamburg. Erst kam Hamburg. Und dann habe ich auch gedacht, ja, nach ein paar Jahren dachte ich, ja, irgendwie hatte ich auch Kontakte in München, witzigerweise, München und wollte nach München ziehen. Ich fand das so.
SPEAKER_02Kannst du dir nicht vorstellen.
SPEAKER_01Dazu sage ich es lieber nicht. Ich wollte damals nach München ziehen. Ich fand das so, es war, ich fand es tatsächlich offener als Hamburg damals. Witzig. And the Leute auf der Straße anderer U-Bahn and they have so early as here. And not in München, but I could theoretically Zahnbürste and I thought London is doing. And then I've already verkupped with your verlie. And this was meinchen and London Rechnung gemacht and then Iblieben du bist ja mittlerweile auch wahnsinnig gut vernetzt in der Szene.
SPEAKER_02Also Arndt hast du ja auch also deinen jetzigen Mann hast du ja auch in der Band kennengelernt, ne? That came ja dann später auch noch.
SPEAKER_01Genau, ich habe ihn in my band gesucht and an other bassist, der Achim Raffain meinte, yeah, there's not one in Frage, but there was my bassist, der hatte mehr, weil er mit Stefan Gwildes tag and night off tour was in that. And I said, Yeah, I have a toll band, but so come, you couldn't. I have a bassist. That's no guys in frame. And I said, is that then nice? And is there then good? I wish it was good when Achin it empfiehled. Is there nice? That is so nice.
SPEAKER_02Also I was good and nice. Also either we are seen over 10 years verheiratet mittler, next week.
SPEAKER_01We arbeiten zusammen seit 17 Jahren. Wir sind ein Paar seit 15 Jahren anders verheiratet seit 13 Jahren.
SPEAKER_02Wahnsinn.
SPEAKER_01Es ist wirklich der Wahnsinn. Wer hätte das gedacht? Wir beide nicht, nee. Absolut nicht.
SPEAKER_02Und eben auch noch, er spielt ja auch nach wie vor in deiner Band und auch das ist ja erstmal, also ich finde auch das eine Errungenschaft, wenn man ein Paar ist und dann auch noch in einem Projekt oder in der Band von einer der Personen so zusammenarbeitet und dann auch Alben irgendwie miteinander produziert und so. Also das finde ich sehr, finde ich sehr anerkennenswert, wenn man das schafft mit allem, was dann so dazugehört. Beziehungen sind ja manchmal schon kompliziert genug, ohne dass man auch noch miteinander arbeitet.
SPEAKER_01Auf jeden Fall. Und viele sagen heute, die mich kennenlernen und sagen, ja, but you arbeitest doch nicht mit ihm, oder? Ich so, doch, show for so and so vielen. But wie soll denn das gehen? And when it gang wäre, dann hätten wir das nicht gemacht. Dann wäre entweder the beziehung drauf gegangen oder auch die Zusammenarbeit. Da sind wir beide total ehrlich anders to gerne oder authentisch, um nur tool as obviously, that can we beide. But it's and it can also say that the podcast is veröffentlicht and a week is all.
SPEAKER_02The podcast is not for Weihnachten veröffentlicht. Ich hoffe jetzt mal nicht, dass ihr this so überwerbt, dass ich das nicht mehr veröffentlichen. Bis dahin schaffen wir das. Ich glaube ganz fest an euch und ihr habt ja auch noch Plätzchen. Da könnt ihr euch auch noch miteinander in die Weihnachtszeit werfen sozusagen. Und ich würde gerne noch kurz auf deine neue Tätigkeit im Vorstand des Jazzbüro Hamburg zu sprechen kommen. Ich bin ja für die Hörer und Hörerinnen, ich bin ja auch im Vorstand. Also wie San Glaser und ich sind Kolleginnen jetzt. Und ich bin sehr froh, da auch mal noch eine weitere Musikerin mit im Team zu haben. Das ist ja immer so ein leidiges Thema, weil es gibt im Jazzbereich, also es gibt einfach sehr viel mehr Männer in unserer Branche als Frauen. Und man ist dann oft so halt die einzige Frau in der Gruppe. Das sage ich jetzt nicht wertend, gut oder schlecht, sondern das ist einfach Realität. Und ich freue mich immer sehr, wenn mal noch eine Kollegin mit dabei ist. Und vor allem du hast wahnsinnig viel Erfahrung, du hast auch schon einen längeren Blick auf die Szene, auch viel länger als ich. Ich bin ja erst seit fünf Jahren in der Stadt. Und deswegen finde ich das super. Und wir freuen uns auch immer noch über weitere Mitglieder im Jazzbüro Hamburg. Also man kann Mitglied werden, auch ohne direkt im Vorstand zu sein, falls ihr jetzt Angst habt. Ihr müsst gleich zu Sitzungen kommen. Man kann Mitglied im Jazzboro Hamburg werden. Das kostet 30 Euro im Jahr. Also das ist jetzt nicht so eine Unsumme. Und das Jazzboro Hamburg ist so ein bisschen ein Bindeglied zwischen der Kulturpolitik und der freien Szene und wir versuchen da einfach die Infrastruktur dort, wo es vielleicht nötig ist, ein bisschen zu verbessern und sprechen mit MusikerInnen und sprechen auch mit VeranstalterInnen und versuchen da einfach was beizutragen, weil Hamburg einfach für uns alle ein guter Ort ist und ein guter Ort auch für Jazz und für Live-Musik. Und wir hoffen einfach, dass da noch mehr wächst und einfach die Szene vielleicht noch in welche Richtung sich auch immer weiterentwickeln kann. Also weil du bist, Sandy, ich schätze ja auch als eine Kollegin, die stilistisch da sehr aufgeschlossen ist, was den Jazz angeht. Ich habe auch von dir ein Zitat, das du in einem Interview gesagt hast, mir aufgeschrieben, weil ich das so schön fand. Du hast gesagt, kommerziell ist kommerziell und Kunst ist Kunst, aber das kann man alles wunderbar mischen. Ja, das finde ich super. Weil es gibt der Jazz, Jazz ist ja eigentlich, man muss sagen, trotzdem eine totale Nischenmusik. Wenn man sich jetzt den großen Musikmarkt in Deutschland anschaut, dann ist Jazz eine relativ kleine Nische darin. Aber innerhalb des Jazz gibt es ja eigentlich wahnsinnig viel Vielfalt und viel Angebot. Und manchmal gibt es da auch sehr viel Nischendenken in dieser Blase, was ein bisschen unpraktisch ist, weil man sich eigentlich mehr unterstützen könnte. Aber eben dieses Zitat von dir finde ich toll und du bist für mich auch eine Person, die dafür steht, dass man halt durch so eine Art und Weise zu denken eigentlich den Jazz noch weiter voranbringen kann.
SPEAKER_01Oh, wie schön. Ja, das freut mich sehr. Also das möchte ich auch. Dass es in Bewegung bleibt und vorangebracht wird. Ja, tatsächlich.
SPEAKER_02Weil eben, ich meine, die Corona-Zeit ist noch nicht so lange vorbei. Jetzt im Moment sind gefühlt eh wieder alle krank geworden. Aber einfach, das hat ja was gemacht, das hat mit uns was gemacht, das hat was mit unserem Publikum gemacht. Und ich glaube nicht, dass man einfach so weitermachen kann wie vorher. Weil auch die Welt hat sich verändert seitdem. Im Moment ist sowieso so viel in Unruhe und es gibt so viele, so viele, so schlimme Konflikte, dass man sowieso gar nicht mehr weiß, also wohin. Und ich meine, da ist ja auch Musik ein Mittel, was manchen Leuten hilft, sich zumindest mal zwischendurch ein bisschen zu beruhigen und so, aber auch die ganze Inflation and the Leute haben auch zum Teil weniger Geld, um auf Konzerte zu gehen and so. And then kann man eben einfach nicht weitermachen wie vorher und dann muss man auch ein bisschen gucken, was kann ich anbieten, was kann ich machen, wie können wir alle zusammen was dafür tun, um da auch vielleicht in der Gesellschaft was zu bewirken. Das sind immer so hochtrabende Gedanken. Aber stimmt. Ja, und das soll natürlich auch nicht naiv klingen, aber einfach, ich finde, da hat man dann als kulturschaffende Person schon auch manchmal mehr Möglichkeiten, als man meint, was beizutragen.
SPEAKER_01Du sagst es, als man meint. Genauso sehe ich das auch, weil man denkt natürlich auch eben gerade in diesen Zeiten, unruhigen, furchtbaren Zeiten, teilweise denkt man sich, wenn man dann mit seiner eigenen Karriere oder mit irgendwie so Kram beschäftigt ist mit Songs, denkt man so, ach Gott, was hat denn das für einen Wert? Und wieso? Ich muss doch mich, na, auf das, es ist Krieg und was soll ich denn mit der Musik? But ich glaube, das darf man tatsächlich nicht aus den Augen verlieren. Dass das immer, immer wichtig ist und immer da sein soll and ich denke auch immer da sein wird.
SPEAKER_02Ja, hoffentlich. Und deine Musik ist auch noch vor Weihnachten da, weil du nämlich am 23.12. auch mit Jaster Days in Birdland zu hören bist. Habe ich das richtig gesehen?
SPEAKER_01Das hat zum Recht. Ja, ja, stimmt. Am Samstag ist das, ne? Am Samstag, genau.
SPEAKER_02Direkt vor Heiligabend. Die Folge wird auch vorher noch erscheinen. Deswegen mache ich schon mal darauf aufmerksam, damit das Publikum dann, das Hamburger Publikum oder das aus dem Umland direkt sich noch auf den Weg machen kann. Und auch die anderen Termine von St. Glaser findet ihr auf sanglasa.com. Ja. Und auch deine Alben, da kann man sich drüber informieren. Da gibt es auch Links, falls man lieber was streamen will. Man kann auch Alben bei dir bestellen. Was immer besser ist, wenn man das macht, das ist auf jeden Fall für die Künstler besser. Und es gibt ja auch gerade wieder diese Diskussion um Spotify und Neuerungen in deren Lizenzabrechnungen und das kann man sich auch alles mal zu Gemüte führen und überlegen, welcher, falls man streamt, welcher Streaminganbieter vielleicht auch ein bisschen künstlerInnenfreundlicher ist, da ist Spotify nicht ganz oben auf der Liste.
SPEAKER_01Nee, nee, also wenn man die Liste umdreht, ja, dann ist Spotify ganz oben auf der Liste. Ganz oben.
SPEAKER_02Also Platten bestellen, Platten kaufen, auf Konzerte gehen ist auch einfach ein, also es ist ein schönes Erlebnis. Ihr merkt schon, das ist jetzt wieder so ein Werbeblock geworden bei mir. Aber ich gehe auch selber immer einfach gerne auf Konzerte und eben informiert euch über alles, was Sun macht. Gibt es irgendwas, was du noch gerne ankündigen würdest? Oder auf was du hinweisen willst?
SPEAKER_01Auf was sie ja gerne. Also einige Sachen, aber ganz oben steht gerade am 3. Februar with my band, with my Quartet or in my Quartet in the Krypta in the St. Michaelis Kirchner. And so it is this Kaiser Quartet. We spent my songs, also from the actual album with strike arrangements. And the Kaiserquart will their songs spoke and we are here and here involved. I think instrumental and this concert is an organised Plan International, also this Kinderhilfswork. And it is a benefits Concert. It's not Karten, the Forverkauf könnte sein that it for Weihnachten bis Weihnachten ausverkauft is, was we natürlich, aber für euch Zuhörerinnen, hoffen wir dass es noch ein paar Restkarten gibt und die könnt ihr dann natürlich bestellen. Weil in der Krypta ist es auch so, man darf nicht irgendwie nicht mal eine Person mehr haben, weil auf Sicherheitsgründen und so ausverkauft ist ausverkauft. Also randa an die Tickets. 3. Februar, Krypta, Kaiserquartett und Sandlase Quartett.
SPEAKER_02Oh, sehr schön. Da wäre ich auch gerne dabei. Ich weiß aber, dass ich an dem Wochenende in der Schweiz bin.
SPEAKER_01Oh, auch schön.
SPEAKER_02Aber da wünsche ich euch auf jeden Fall schon, also wir sehen uns bestimmt vorher nochmal, aber da wünsche ich euch auch jetzt schon einen sehr, sehr schönen und sehr erfolgreichen Abend und das ist ja dann auch wirklich für eine wahnsinnig gute Sache.
SPEAKER_01Ja, auf jeden Fall.
SPEAKER_02Und dann wünsche ich dir jetzt und allen unseren Hörern und Hörerinnen eine friedliche und gesunde Weihnachtszeit. Ich glaube, das ist gerade das Höchste, was wir uns alle wünschen können. Frieden und Gesundheit und dass man irgendwie nicht das Gefühl hat, sich selbst und die Welt völlig aus den Augen zu verlieren in dem ganzen Wahnsinn, der gerade um uns herum passiert. Ich hoffe, ihr habt Menschen um euch rum, die ihr da gerne haben wollt, die euch wichtig sind. Und ja, lasst euch gut gehen. Wir hören uns dann im nächsten Jahr wieder. Folgt uns in den sozialen Medien. Wir sind mit Jazz Moves und dem Jazz Moves Schnack auf Instagram und haben auch den Jazz Moves Blog, falls ihr über die Feiertage in Hamburg ein Jazzkonzert besuchen möchtet. Da sind alle aufgelistet. Und ansonsten besucht, wie gesagt, sanglaser.com und geht auf die Konzerte. Und dann hoffe ich, wir hören und sehen uns bald wieder. Liebe Sand, vielen Dank, dass du da warst. Danke, dass du die Zeit genommen hast. Danke, danke auch. Ganz toll. Und dann einfach bis bald. Tschüss. Tschüss.